Kontakt- und Beratungsstelle - Konzeption

Bei den Menschen, für die der Besuch einer Kontakt- und Beratungsstellen der erste Schritt ist, sich überhaupt mit psychischen Problemen und Krankheitssymptomen auseinander zusetzen, kommt es vor allem darauf an, eine Vertrauensbeziehung wachsen zu lassen, die das offene Gespräch mit den Mitarbeiterinnen oder anderen Besuchern möglich macht. Auf dieser Basis kann das Interesse am weiteren Besuch einer Kontakt- und Beratungsstelle oder weiteren Schritten entstehen.

Im Übrigen kommt es darauf an, soziale Fähigkeiten und Bindungen zu fördern, den Umgang mit anderen Menschen und das richtige Verhalten in Konflikten zu erleben und daraus zu lernen. Die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Kommune hat einen hohen Stellenwert.

In persönlichen Beratungsgesprächen können Elemente einer als sinnvoll empfundenen Lebens- und/oder beruflichen Perspektive erarbeitet werden.

Die Kontakt- und Beratungsstelle Gronau ist im Psychosozialen Zentrum untergebracht, es stehen mehrere Räume zur Verfügung (Gruppenraum, Küche, Malwerkstatt, Büro). Andere Räume des PZGs können mitbenutzt werden, wenn dies gewünscht und möglich ist. Mitarbeiterin ist eine Kunsttherapeutin.

Die Kontakt- und Beratungsstelle Ahaus ist in einem gemeinsamen Haus mit der Wohngruppe des Betreuten Wohnens untergebracht. Ihr stehen ein Gruppen- und ein Büroraum, sowie eine kleine Küche zur Verfügung. Mitarbeiterin ist eine Erzieherin, die im Rahmen eines Geringfügigen Beschäftigungsverhältnis eingesetzt wird.